Dienstag, 27. Oktober 2009

Förderverein hat jetzt 1100 Mitglieder


Foto: Vorsitzender Gert-Uwe Hüller (l.) und Finanzchef Wolfgang Fladt (r.) vom Förderverein mit den neuen Mitgliedern Joachim und Annette König sowie Cordula Müller aus Heiligenzell (s.u.)
27.10.2009 - Hohberg. Beim Förderverein MBoss-Kaolock begrüßte man dieser Tage drei neue Mitglieder: Annette König (Nummer 1099), Joachim König (1100) und Cordula Müller (1101) unterstützen fortan das Engagement des Fördervereins in MBoss, einem Dorf im Senegal Besonders die Zahl 1100 macht den Vorsitzenden Gert-Uwe Hüller stolz. Der Vorsitzende freut sich nicht nur über die neuen Mitgliedsbeiträge, sondern auch über eine Geldspende in Höhe von 500,00€ , die Joachim König, Geschäftsführer eines Versicherungsbüros in Appenweier, ihm überreicht hat.
Der Förderverein unterstützt jetzt schon seit zehn Jahren das Dorf MBoss-Kaolock im Senegal und dank der Initiative und dem Engagement von Gert-Uwe Hüller kennt der Aufwärtstrend in Sachen Mitglieder – 58 waren es bei der Gründung – keinen Stillstand. Der ehemalige Rektor der Theodor-Heuss-Schule in Lahr fliegt mindestens einmal im Jahr auf eigene Kosten in den Senegal, um sich dort vor Ort um den Stand und Fortgang der Projekte und die satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder ein genaues Bild zu machen.

Zu den jüngsten Investitionen in MBoss gehören der Neubau einer weiteren Schule im Ortsteil MBoss – Ballo Peulh, die zu 85 Prozent fertiggestellt ist, eine noch im Bau befindliche Krankenstation in Bouligne, sowie der Kauf einer maschinell betriebenen Getreidemühle für die Frauenkooperative in NDawène, deren Preis aus der Spende anlässlich eines Trauerfalls in Höhe von 3000 Euro zusätzlich finanziert werden konnte. In NDawène hat der Förderverein vor einigen Jahren bereits den Bau einer Bewässerungsanlage gefördert. Diese Frauenkooperative leistet hervorragende Arbeit.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Geld kommt seit zehn Jahren in Afrika an


Viele Kinder können in einem Dorf im Senegal dank der Unterstützung
des Fördervereins MBoss-Kaolack/Senegal e.V. zur Schule gehen. Mit den
Kindern freut sich bei seinem jüngsten Besuch natürlich auch
Vorsitzender und Ehrenbürger Gert-Uwe Hüller.

Geld kommt seit zehn Jahren in Afrika an

Hohberger Hilfsverein MBoss-Kaolack zieht Bilanz

Willstätt-Legelshurst (red/wab). Die zirka 24 000 Einwohner von MBoss-Kaolack, einem Dorf im Senegal, das aus 52 Teilorten besteht, dürfen sich auch in Zukunft über Unterstüzung aus Deutschland freuen. Die Basis für weitere Hilfe in Afrika wurde nun in Legelshurst geschaffen. Dort hielt der Förderverein MBoss-Kaolack seine Mitgliederversammlung. Bei den Neuwahlen zum Vorstand gab es keine Veränderungen. Vorsitzender und treibende Kraft im Verein bleibt Gert-Uwe Hüller. Mit ihm bilden in den nächsten zwei Jahren seine Stellvertreterin Regine Nuber, Kassier Wolfgang Fladt und Schriftführerin Ingrid Schneider das Führungsteam. Angetan zeigten sich die Mitglieder von der Bilanz seit der Gründung vor zehn Jahren. So zählt der einst von 58 Männern und Frauen ins Leben gerufene Verein mittlerweile stolze 1079 Mitglieder. Vorsitzender Gert-Uwe Hüller – in Sachen Werbung wie immer sehr stark engagiert – ließ in seinem Rückblick die wichtigsten Aktivitäten Revue passieren, ehe Finanzchef Wolfgang Fladt über die bereits abgeschlossenen und in Zukunft geplanten Projekte in MBoss informierte. 2008 betrugen die Investitionen in Afrika 29000 Euro, und in den vergangenen zehn Jahren wurden stattliche 200000 Euro investiert. Die Ausgaben im vergangenen Jahr verteilen sich unter anderem auf die Renovierung einer Krankenstation einschließlich Apotheke, diverse Schulprojekte wie Streichen von Klassenräumen, die Fertigstellung einer neuen Schule und dem Kauf von 60 Tischen und Bänke sowie Schulpreise am Jahresende und für neues Schulmaterial. Die für die Investitionen notwendigen Gelder kamen und kommen aus den Mitgliedsbeiträgen, von Sponsoren, Spenden und vor allem aus Aktionen von Vereinsmitgliedern. Kassierer Wolfgang Fladt betonte, dass keine großen Summen auf einmal nach Afrika gehen, sondern das Geld je nach Bedarf überwiesen wird.
Film über die Hilfe
Am Ende der Versammlung berichtete Vorsitzender Gert-Uwe Hüller, mittlerweile Ehrenbürger von MBoss, von seinem jüngsten Besuch im Senegal, wo er die vom Förderverein begonnenen Maßnahmen in Augenschein nahm. Für die Mitglieder gab es anhand eines Films von Andi Radatt Informationen über aktuelle Investitionen und deren Abläufe in MBoss. Wer möchte, kann sich auch im Internet auf der eigenen Homepage (http://www.mboss-kaolack.de/) ein Bild machen.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Spende der kath. Frauengemeinschaft Biberach





Biberach (ab). Frohe Gesichter gab es kürzlich im Chorsaal der St. Blasius-Kirche. Die Katholische Frauengemeinschaft schüttete den Erlös aus dem letzten Adventsmarkt sowie der Fasent-Bewirtung an drei Spenden-Empfänger aus: Die Sozialstation St. Raphael in Zell, der Förderverein der Grund- und Hauptschule Biberach sowie der Hilfsverein für Senegal, MBoss-Kaolack in Hohberg, wurden bedacht.

Insgesamt 3000 Euro hat die Katholische Frauengemeinschaft in der letzten Zeit erwirtschaftet. Sprecherin Maria Schöner ließ bei einem kleinen Frühstück noch einmal den Adventsmarkt Revue passieren, bei dem zahlreiche Gäste unter dem Motto „Kaffeeduft und Sternenzauber“ eine schönen Nachmittag in der Festhalle verbracht hatten. Schnell waren die angefertigten Adventskränze und –gestecke verkauft gewesen, auch die selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen hatten reißenden Absatz gefunden. Zusammen mit der Bewirtung an diesem Sonntag sowie bei dem beliebten „Närrischen Café“ am Fasentsamstag war so die stolze Summe zusammengekommen.
Als erster dankte Gert-Uwe Hüller, Vorsitzender des Fördervereins MBoss-Kaolack Senegal e.V. mit Sitz in Hohberg-Niederschopfheim für die überreichten 500 Euro: „Die Spende kommt von Frauen und soll auch Frauen zugute kommen“ , so Hüller, der zuletzt Ende März im Senegal eine vom Förderverein in der Region Kaolack aufgebaute Schule eingeweiht hatte. Mit Hilfe des Geldes aus Biberach wird allerdings ein langgehegter Wunsch der Frauen in Erfüllung gehen: Sie erhalten eine Getreidemühle und müssen in Zukunft die Hirse nicht mehr mühsam stampfen.
„Die Frauen sind die tragenden Stützen der Gesellschaft im Senegal“, unterstrich Hüller, der betonte, dass gerade die vorgesehenen Spenden-Empfängerinnen bisher ganz besonders hart und engagiert gearbeitet hätten. Nun können sie sich voraussichtlich im September über die neue Mühle freuen. Der Förderverein MBoss-Kaolack hat 1065 Mitglieder und unterstützt im Senegal in erster Linie Schulen – inzwischen deren 13.


Mittwoch, 22. April 2009

Eine neue Schule für Diatmel Saer

Mittelbadische Presse Ostern 2009

Eine neue Schule für Diatmel Saer

16000 Euro an Spendengeldern des Hohberger Hilfsvereins MBoss-Kaolack für das Projekt im Senegal (von klaus krüger )

Für 16000 Euro eine ganze Schule bauen, unvorstellbar in unseren Breiten. Doch im afrikanischen Senegal geht das. Natürlich muss man da ein bisschen hinterher sein, damit alles reibungslos klappt. Aber das kann Gert-Uwe Hüller (65). Im Senegal heißt der Vorsitzende des Hohberger Hilfsvereins MBoss-Kaolack deshalb auch »Monsieur Zack-Zack«. Wenn sich Gert-Uwe Hüller etwas in den Kopf setzt, dann klappt das meistens; keine Frage. Am Freitag ist der Niederschopfheimer wieder von einer Besichtigungsreise im Senegal zurückgekehrt. Mit vier fast leeren Koffern. Dafür einer eingeweihten Schule mehr im Senegal.
14 Tage Afrika liegen hinter Gert-Uwe Hüller, und er ist froh, dass er sich seine Reisezeiten jetzt frei wählen kann. Früher, als Rektor der Lahrer Theodor-Heuss-Hauptschule, musste er sich noch an Schulferien halten, aber jetzt ist er pensioniert und braucht das nicht mehr. So sparte er bei seinem Flug Ende März locker 400 Euro ein. Immerhin zahlt er Reise und Unterkunft aus seiner Privatschatulle, da nimmt man günstige Preise gerne mit.
Ziel der Reise war diesmal Diatmel Saer. Dort hat der Förderverein die Schule aufgebaut; im Herbst wurde sie fertig, jetzt ist sie offiziell eingeweiht. Sie hat 60 Tische und Bänke und ist als schönste Schule der Region ausgezeichnet worden, wie Gert-Uwe Hüller berichtet.
Und stabil ist sie auch, worauf er Wert legt: "Ich habe darauf bestanden, dass die Wände und Decken 15 statt fünf Zentimeter dick sind und Eisenträger haben". Für afrikanische Verhältnisse ein sehr solides Gebäude. Es war eine bewegende Einweihungsfeier Ende März, mit deutscher Flagge und Senegals Nationalhymne, die alle mitsangen. Das senegalesische Fernsehen übertrug die Veranstaltung.
Die Schule heißt »Dame Dieng«, nach Gert-Uwe Hüllers senegalesischem Freund, der ihn vor Jahren in seine Heimat eingeladen hatte, Auftakt zu einer intensiven Hilfe. Dame Dieng ist bei jedem Besuch von Gert-Uwe Hüller mit von der Partie, begleitet und fährt ihn. Diatmel Saer ist Dame Diengs Heimatdorf.
Außer der Schule hat der Vereinsvorsitzende noch etliche weitere Projekte angeschaut. Etwa die Krankenstation in Mboulongue, mit der es vorangeht. Und er freut sich darüber, dass bereits die nächste Schule im Bau ist, die von MBoss Ballo Peulh.

Für sich selbst sorgen

Wichtig ist für Gert-Uwe Hüller, dass die Menschen im Senegal lernen, für sich selbst zu sorgen. Immer nur auf den Geldregen aus Deutschland zu warten, das bringe sie nicht weiter. Dazu erzählt er die Geschichte der Jugendlichen. Die betreuen ein Garteriprojekt. »Wir brauchen Geld«, sagten sie zu ihm, »sonst kommen wir nicht voran.«
Das sah der Niederschopfheimer anders: »Dort haben alle Jugendlichen ein Handy. Obwohl das Telefonieren sehr teuer ist.« Das Handy ist also mehr
noch als bei uns ein Statussymbol. »Verkauft ein Handy und ihr bekommt 25 Rechen dafür. Damit könnt ihr euch selbst in eurem Garten helfen«, sagte er.
Er bestand auch darauf, dass die Lehrerwohnungen in Eigenregie entstanden.
Insgesamt hat der Hohberger Hilfsverein MBoss-Kaolack im Jahr 2008 über 30000 Euro im Senegal investiert. Und am 30. Juni besteht der Verein zehn Jahre lang. Mittlerweile hat er 1055 Mitglieder.
Und warum waren die vier Koffer des Gert-Uwe Hüller fast leer? Weil der Niederschopfheimer immer alles spendet, selbst den Inhalt seiner Koffer. Mitgebracht aus Diatmel Saer hat er nur das, was er auf dem Leib trug - und seinen Kulturbeutel. »Ich hatte nur ein T-Shirt an, es war richtig kalt«, sagt er.
Dafür waren zwei der vier Koffer mit afrikanischem Kunsthandwerk gefüllt.
Die Sachen verkauft Gert-Uwe Hüller zugunsten des Senegal. Zum Beispiel jeden Samstagvormittag auf dem Offenburger Wochenmarkt.






Der Niederschopfheimer Gert-Uwe Hüller (vorne, 3. v. l.) weihte sie Ende März mit ein.


Die Kinder von Diatmel Saer haben nun eine stabile Schule.


"Dame - Dieng - Schule in Diatmel Saer ---Ecole Dame Dieng à Diatmel Saer


Einweihung am 25. 03. 2009 - Inauguration le 25/03/2009

Sonntag, 19. April 2009

Prominente neue Mitglieder


1. Bürgermeisterin d. Stadt Lahr Brigitte Kaufmann 1050. Mitglied

Bärenwirt Rainer Kuber, 1054. Mitglied Oberhamersbach